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Es passiert immer dann wenn man es am wenigsten erwartet.

Am 11 März 2011 kam es  in Japan zu einem katastrophalen Erdbeben   bei dem mittlerweile mehr als 17.000 Menschen gestorben sind. Das wäre sicher schon eine echte Tragödie wobei bekanntlich ab einer gewissen  Zahl an vorhanden Leichen niemand mehr von einer Tragödie sondern von Statistik spricht. Doch dass eigentliche Problem  sind die Tage danach. Denn Leid Tod und Angst kann man im Showgeschäft nur dann gut verkaufen wenn man, Souvenirs verkauft eine große Party steigen lässt und  täglich davon berichtet......


und sie berichten ohne ende davon am meisten von einer Sache und zwar den  Supergau, wobei jedem klar ist das es mittlerweile zu keinem Supergau mehr kommen wird, wenn die AKW´s explodieren wollten hätten sie es schon längst getan. Sicher strahlen diese Werke eine gewisse Menge an gefährlicher Strahlung aus und die Lage ist noch recht kritisch jedoch war es das auch schon. Was man im Moment betreibt ist eher Schadensbegrenzung, bei der man versucht die Verluste einigermaßen im Rahmen zu halten.


Wo man es glaub ich nicht mehr im Rahmen halten kann ist Libyen, mal ernsthaft, was haben die Menschen  in dem Land in der letzte Woche getrieben? Ich hab nämlich außer Supergau in Japan fast nichts anderes mehr in den Nachrichten gelesen oder gesehen.  Eigentlich kam dieses Unglück Gaddafi gerade recht denn die Welt war ablenkt und hatte  sich auf etwas anders konzentriert als verzweifelte  Diktatoren und einsame  Rebellen.

Eines ist jedoch sicher die Medien werden dafür sorgen daß wir es nicht so schnell vergessen können. Zum einen gibt es genug Nachrichtensendungen und zum anderen gibt es auch noch genug Künstler ( Musiker ) die uns bestimmt durch irgendeine Hymne  noch in 20 Jahren danach erinnern werden und das alles natürlich zum Wohl der Menschheit. An  finanzielle Umsatz oder wie förderlich das für die eigene Karriere sein kann daran wird sicher niemand denken denn schließlich geht es um mehr als daß nämlich darum den Menschen in diesen schweren Tagen bei zu stehen und ihnen zu helfen.

 

Interessiert es uns überhaupt in guten Zeiten wie es unseren Nachbarn geht?

Die Wahrheit ist das es uns scheiß egal ist wie es unserem Nachbarn geht so lange alles in Ordnung ist und die schöne Welt nicht in in kleine Stücke gesprengt wird kümmern wir uns nur um uns selbst es gibt kein WIR Gefühl das entsteht erst wenn etwas ganz schlimmes passiert erst dann kapieren wir das nicht alles wirklich rund gelaufen ist und diese Welt auch mal zurück schlagen kann.
Jedoch selbst dann gibt es Ausnahmen und man sollte mit diesem Wort WIR Gefühl vorsichtig umgehen. Denn was hier in Deutschland gerade abgeht ist  dieses typische "ich bin so lange dabei bis es unbequem für mich wird" verhalten, die Leute die gerade jetzt ihre Klappe aufreißen diskutieren und vor "sicheren Atomkraftwerken" mit demonstrieren und dabei so tun als ob das alles auf Grund der Vorkommnisse in Japan stattfinden würde  sollten lieber ihre Koffer packen und nach Japan fliegen um dort wo es wirklich gerade angebracht ist zu helfen. Doch sie tun es nicht das ist das gleiche wie mit den Menschen in Afrika  die unter der Hunger und Armutskrise leiden. Die Leute reden drüber spenden Geld und Mitleid doch  wenn man sie fragt ob sie runter fliegen würden um vor Ort für die Menschen etwas zu tun  kommen dann mit ausreden wie ich muss arbeiten hab keine zeit mein Hund ist krank.

1 Kommentar 19.3.11 19:48, kommentieren

Wie es sein könnte

 Wenn ich mir eine Zeit aussuchen könnte in der ich gerne leben würde
dann die der Zeit der Pioniere Sheriffs Outlaws und Indianern. Die Zeit des goldenen Westens die Zeit als
Männer noch Männern waren und in ihren Stiefeln gestorben sind. In der Zeit der Goldsuche die Zeit als man in eine Stadt reiten
eine Bank überfallen und einfach abhauen konnte.
Seid dem ich Schneller als der Tod und Pale Rider gesehen hab ist mir
klar dass genau diese Zeit die richtige für mich gewesen wäre.
Ich als einsame geheimnisvolle Fremde Kopfgeldjägerin im Westen
unterwegs auf der Suche nach den Mördern meiner Katze, trinkfest gefürchtet und die schnellste Schützin im ganzen Land
die am Ende des Tages in den Sonnenuntergang reitet und danach
einfach so verschwindet.

 Jetzt würde ich am liebsten mit einer Leiche im Kofferraum meines Autos ner Flasche Whisky und einem guten Blues oder Country Song im Player immer weiter nach Westen fahren einfach der Sonne entgegen und dabei zu sehen wie sie untergeht.

1 Kommentar 26.3.11 00:37, kommentieren

Unsere Welt ist in Ordnung....


 ....jedenfalls so lange man sie sich nur oberflächlich ansieht. Wenn man etwas genauer hin schaut sieht man unter und inzwischen auch über der schönen Fassade einen starken Rostbefall.

Ist aber kein Problem wenn wir das ganze in schönem bunten Geschenkpapier einpacken und eine Schleife drum herum ziehen, können wir es jeder Zeit an unseren Nachkommen  weiter verschenken.

 

 

27.3.11 22:23, kommentieren